Mails aus einem Kontaktformular oder Skript verschicken
Verschicken Sie über SMTP mit den Zugangsdaten eines Ihrer Postfächer: web01.techq.ch, Port 465 mit SSL/TLS, Benutzername die vollständige Adresse.
Ein Kontaktformular, eine Bestellbestätigung, eine Erinnerung aus einem Skript: Für all das gibt es zwei Wege, und der eine ist deutlich besser.
Empfohlen: über SMTP mit Anmeldung. Tragen Sie in Ihrem System die Zugangsdaten eines Ihrer Postfächer ein:
- Server: web01.techq.ch
- Port: 465 mit SSL/TLS (alternativ 587 mit STARTTLS)
- Benutzername: die vollständige E-Mail-Adresse
- Passwort: jenes des Postfachs, besser ein App-Passwort
In WordPress leistet das jedes gängige SMTP-Zusatzmodul. Als Absender gehört die Adresse des Postfachs in das Formular, mit dem Sie sich anmelden — nie die Adresse der Person, die das Formular ausfüllt. Mit einem anderen Absender nimmt der Server die Nachricht nicht an; das Zusatzmodul meldet dann «Absender im Kopf (From) passt nicht zum angemeldeten Konto». Deren Adresse tragen Sie stattdessen als «Antwort an» ein, dann funktioniert «Antworten» wie erwartet, ohne dass Ihre Nachricht wie eine Fälschung aussieht.
Geht auch die eingebaute PHP-Funktion mail()? Ja. Sie ist auf unserem Webspace nicht gesperrt und übergibt die Nachricht direkt dem Mailserver. Wir raten trotzdem zu SMTP:
- Bei mail() trägt der Server als technischen Absender ein Konto auf web01.techq.ch ein, nicht Ihre Adresse. Manche Empfänger stufen das schlechter ein.
- Bei SMTP merken Sie sofort, wenn ein Passwort nicht stimmt. mail() gibt nur «true» oder «false» zurück und sagt Ihnen nicht, was der Mailserver danach damit gemacht hat.
- Für mail() gilt eine engere Mengengrenze: höchstens 100 Empfänger pro Stunde und 500 pro Tag je Paket, für alle Skripte des Pakets zusammen. Über SMTP zählt jedes Postfach für sich.
Auch bei mail() gehört als Absender eine Adresse Ihrer eigenen Domain in die Nachricht. Gibt sie sich als Adresse einer anderen Domain aus, die bei techQ liegt, hält der Server sie an.
Halten Sie das System aktuell. Der häufigste Weg, über den unerwünschte Post hinausgeht, ist ein veraltetes Zusatzmodul in einem Redaktionssystem. Bauen Sie in jedes öffentliche Formular einen Schutz gegen automatisches Ausfüllen ein.
Grenzen. Über SMTP 60 Nachrichten am Stück, danach 300 pro Stunde je Postfach, und höchstens 50 Empfänger je Nachricht; über mail() höchstens 100 Empfänger pro Stunde und 500 pro Tag je Paket (Artikel «Gibt es Grenzen beim Mailversand?»). Was darüber hinausgeht, hält der Server an, statt es zu verschicken. Für ein gewöhnliches Kontaktformular reicht das mit grossem Abstand.
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