Was auf unseren Servern nicht geht.
Wir hosten fast alles. Diese Seite sagt, wo die Grenze liegt — und was passiert, wenn jemand sie überschreitet.
Inhalt
1. Wozu diese Richtlinie
Auf einem Server liegen die Websites vieler Kundinnen und Kunden nebeneinander. Was eine Website tut, kann alle anderen treffen — etwa wenn über sie Spam verschickt wird und danach unsere Mailserver auf Sperrlisten landen. Diese Richtlinie beschreibt deshalb nicht, was wir moralisch gutheissen, sondern was den Betrieb für alle sicher hält.
Sie ist Bestandteil der AGB.
2. Was nicht erlaubt ist
Auf techQ-Hosting dürfen nicht betrieben, gespeichert oder verbreitet werden:
- Rechtswidrige Inhalte nach Schweizer Recht — insbesondere Darstellungen sexueller Handlungen mit Minderjährigen, Gewaltdarstellungen, Rassendiskriminierung und Aufrufe zu Straftaten.
- Phishing und Betrug — Seiten, die sich als fremde Marke, Bank, Behörde oder Zahlungsdienst ausgeben.
- Schadsoftware — Verbreitung, Steuerung (Command-and-Control) oder Ablage von Viren, Trojanern und Ransomware.
- Angriffe auf Dritte — Portscans, Brute-Force, DDoS-Werkzeuge, Proxys zur Verschleierung von Angriffen.
- Urheberrechtsverletzungen — Verbreitung geschützter Werke ohne Recht dazu, einschliesslich Streaming- und Download-Portalen.
- Unverlangte Massenmail — siehe Abschnitt 4.
- Anonymisierungs- und Mining-Dienste — öffentliche Tor-Exit-Nodes, offene Proxys, offene Mail-Relays sowie Kryptomining.
Nicht verboten, aber technisch nicht angeboten: eigener SSH-Zugang und Node.js. Der Datenbank-Fernzugriff gehört zum Umfang aller Pakete. Was das Paket kann, steht auf der Paketseite.
3. Faire Nutzung der Ressourcen
Speicherplatz, Postfächer, Domains und Datenbanken sind je Paket beziffert. Für Rechenleistung gilt keine feste Zahl, sondern der gesunde Grundsatz: ein Konto darf den Server nicht so belasten, dass andere darunter leiden.
Wird ein Konto dauerhaft auffällig — etwa durch Dauerlast, Endlosschleifen oder ein Skript, das sich selbst aufruft — melden wir uns zuerst und suchen gemeinsam eine Lösung. Erst wenn das nicht führt, drosseln wir. Kein Konto wird ohne Vorwarnung wegen Ressourcennutzung gesperrt.
Der Speicher für Sicherungen ist begrenzt: im Standard eine wöchentliche Systemsicherung, mit Backup Plus die gebuchte Stufe. Das ist kein Ablageort für Archive.
4. Mailversand
Über techQ dürfen nur Mails an Empfänger verschickt werden, die damit rechnen — also Kunden, Mitglieder, Geschäftspartner oder Personen, die sich angemeldet haben. Gekaufte oder gesammelte Adresslisten sind nicht zulässig.
Der Versand ist mengenmässig begrenzt (60 Nachrichten am Stück, danach 300 pro Stunde je angemeldetem Absender). Diese Grenze schützt nicht vor euch, sondern vor einem gestohlenen Passwort: ein übernommenes Konto könnte sonst über Nacht die Zustellbarkeit aller anderen Kunden ruinieren. Wer regelmässig mehr braucht, meldet sich — dafür finden wir eine Lösung.
Newsletter brauchen ein bestätigtes Anmeldeverfahren (Double-Opt-In) und in jeder Mail einen funktionierenden Abmeldelink.
5. Missbrauch melden
Wenn Ihnen auf einer bei techQ gehosteten Website etwas auffällt, melden Sie es bitte an:
Damit wir schnell handeln können, helfen: die betroffene Adresse (URL oder IP), was genau das Problem ist, und — bei Mail-Beschwerden — der vollständige Kopfbereich der Nachricht. Bei Urheberrechtsmeldungen zusätzlich der Nachweis der Rechtsinhaberschaft.
Meldungen zu technischen Störungen des Mailverkehrs gehen an dieselbe Adresse; als Kundin oder Kunde von techQ schreiben Sie an support@techq.ch.
6. Was wir dann tun
Wir bestätigen jede Meldung an info@techq.ch innerhalb eines Werktages und prüfen sie. Danach gilt:
- Akute Gefahr (Phishing, aktive Schadsoftware, laufender Angriff): Wir schalten den betroffenen Inhalt sofort ab und informieren die Kundschaft unmittelbar danach. Hier geht Schadensbegrenzung vor Anhörung.
- Alles andere: Wir schildern der Kundschaft den Sachverhalt und setzen eine Frist zur Behebung — in der Regel 48 Stunden. Wird sie eingehalten, passiert nichts weiter.
- Wiederholung oder Untätigkeit: Sperrung des betroffenen Angebots, im Wiederholungsfall Kündigung nach den AGB.
Wir dokumentieren jede Meldung und jede Massnahme. Wer von einer Massnahme betroffen ist, erfährt den Grund und kann widersprechen — eine Sperrung ist keine Vorverurteilung, sondern ein Zwischenschritt.
Was wir nicht tun: Wir durchsuchen keine Kundendaten auf Verdacht und lesen keine Postfächer. Wir werden tätig, wenn uns etwas gemeldet wird oder ein technisches Warnsignal anschlägt.
7. Behörden und Auskünfte
Auskünfte über Kundendaten erteilen wir nur auf Grundlage einer rechtsgültigen Anordnung einer Schweizer Behörde. Anfragen richten Sie bitte an info@techq.ch.
Soweit rechtlich zulässig, informieren wir die betroffene Kundschaft über eine solche Anfrage.
Diese Richtlinie ergänzt die AGB und die Datenschutzerklärung. Bei Widersprüchen gehen die AGB vor.