Werden meine bisherigen DNS-Einträge übernommen?
Ja. Wir messen Ihre heutige Zone, bevor die Nameserver wechseln — und Sie können vorher die Zonendatei nachreichen, dann ist es vollständig.
Ja. Sobald ein Domain-Umzug startet, beantwortet unsere Zone jede Frage nach Ihrer Domain. Alles, was heute beim bisherigen Anbieter eingetragen ist und uns nicht bekannt ist, wäre in diesem Moment verschwunden. Deshalb messen wir vorher, solange die alten Nameserver noch antworten.
Was gemessen wird: der A- und AAAA-Eintrag und zehn weitere Eintragsarten für die Domain selbst, alle Mail-Einträge samt MX-Zielen, über 120 gängige Subdomain-Namen, rund fünfzig DKIM-Selektoren, CAA, SRV, TLSA und die Nachweise von Drittdiensten. Dazu die Namen, die im öffentlichen Zertifikatsregister unter Ihrer Domain stehen. Zusammen rund 640 Abfragen an zwei voneinander unabhängige Namensserver; der Lauf dauert bis zu einer Minute.
Und die ehrliche Grenze: Eine fremde DNS-Zone lässt sich nicht auslesen. Man kann sie nur befragen, und man bekommt nur Antworten auf Fragen, die man stellt. Eine Subdomain ohne üblichen Namen, für die nie ein Zertifikat ausgestellt wurde, findet keine Messung. Blieb eine Abfrage unbeantwortet, weist das Kundencenter die Messung ausdrücklich als lückenhaft aus.
Dafür gibt es den zweiten Weg: Exportieren Sie beim bisherigen Anbieter die Zonendatei und fügen Sie sie ein. Was dort steht, ist Ihre Zone. Damit ist die Übernahme nicht mehr geschätzt, sondern vollständig — mit einer Frist: Beim Start des Umzugs verwenden wir eine abgelegte Erfassung nur, wenn sie nicht älter als vierzehn Tage ist. Liegt mehr Zeit dazwischen, verwerfen wir sie und messen neu, ohne Sie zu fragen. Legen Sie die Datei also kurz vor dem Umzugsauftrag ab.
Wo Sie das tun: im Kundencenter unter «Domains» → Ihre Domain → Reiter «Umzug», Abschnitt «DNS-Altbestand». Dort steht die ganze Liste — Knopf «Alle … Einträge ansehen» (mit der gefundenen Anzahl) —, dort setzen Sie je Zeile ein Häkchen, wenn ein Eintrag nicht mitkommen soll, und dort fügen Sie die Zonendatei ein. Der Umzugs-Assistent unter my.techq.ch/wechsel kennt denselben Schritt in kürzerer Form: Er nennt nur die Zahl der Einträge und ob die Messung lückenhaft war.
Die Reihenfolge ist entscheidend. Angewendet wird der gemessene Altbestand genau einmal: beim Start des Umzugs. Reichen Sie die Zonendatei erst danach nach, wird sie zwar eingelesen und angezeigt, aber nicht mehr in die Zone geschrieben. Schreiben Sie in diesem Fall an support@techq.ch. Ihre eigenen Einträge werden nie überschrieben — steht bei uns schon etwas unter demselben Namen, gewinnt das Vorhandene.
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