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Kundencenter
Über uns · Infrastruktur

Ein Rechenzentrum in Luzern.

Ihre Website, Ihre Postfächer, Ihre Datenbank und ihre Sicherungen stehen im Rechenzentrum der Flow Swiss AG in Luzern; eine verschlüsselte Zweitkopie der Sicherungen halten wir an einem zweiten, von uns betriebenen Standort in der Schweiz. Diese Seite zeigt, was dort läuft — mit den Zahlen, die wir dabei gemessen haben.

Luzern

Standort von Server, Postfächern und Sicherungen — alles auf einer Maschine, die Zweitkopie der Sicherungen verschlüsselt an einem zweiten Standort in der Schweiz.

12ms

bis die Verbindung steht. Vor dem Umzug in die Schweiz waren es 23 ms.

jede Minute

misst unsere Statusseite. Die letzten 30 Tage stehen öffentlich da.

AES-256

verschlüsselt jede Sicherung. Einen unverschlüsselten Modus gibt es nicht.

01

Ein Ort statt vieler.

Seit dem 3. August 2026 läuft alles auf einer Maschine im Rechenzentrum der Flow Swiss AG in Luzern: unsere eigenen Auftritte, die Websites unserer Kundinnen und Kunden, die Postfächer und einer der beiden Nameserver. Die Datenbank hinter Shop und Kundencenter liegt bei Supabase in Zürich. Vorher lag der Betrieb verteilt auf zwei Anbieter in zwei Ländern.

Websites und Webspaces, sämtliche Postfächer samt Empfang und Versand, der Nameserver ns1.techq.ch und alle Sicherungen. Die Datenbank hinter Shop und Kundencenter liegt nicht dort, sondern bei Supabase in Zürich.

Was wir nicht selbst betreiben: die Zahlungsabwicklung läuft über Stripe, die Domain-Registrierung über Openprovider in den Niederlanden. Die Adress-Vorschläge im Bestellformular kommen dagegen aus dem amtlichen Adressverzeichnis von swisstopo, das in unserer eigenen Datenbank liegt.

Wer das genau nachlesen möchte, findet die vollständige Liste in unserer Datenschutzerklärung.

Und das mit Absicht. ns2.techq.ch läuft auf einem zweiten eigenen Server an einem anderen Standort. Zwei Nameserver am selben Ort wären zwei Namen für dasselbe Risiko: fällt der Ort aus, ist keine Domain mehr auffindbar.

02

Kurze Wege sind messbar.

Wie lange eine Seite braucht, entscheidet sich zu einem guten Teil, bevor überhaupt etwas übertragen wird — beim Verbindungsaufbau. Beim Umzug in die Schweiz haben wir vorher und nachher gemessen, mit je fünf Durchläufen: Die Verbindung steht in 12 statt 23 Millisekunden, die verschlüsselte Verbindung in 32 statt 57. Das ist kein Gefühl, das ist die Hälfte.

Verbindungsaufbau: 12 ms am neuen Standort gegenüber 23 ms am alten Standort in Deutschland.
Verschlüsselung: 32 ms gegenüber 57 ms.
Erstes Byte im Kundencenter: 0,05 Sekunden.

Gemessen am 3. August 2026 mit je fünf Durchläufen von derselben Leitung aus.

Kundendomains bekommen automatisch ns1.techq.ch und ns2.techq.ch. Beide sind für die Zone zuständig, beide liefern denselben Stand aus, und beide verweigern Fremden das Abziehen der ganzen Zone.

DNSSEC ist für techq.ch aktiv: Die Registry von .ch führt unseren Schlüssel, prüfende Auflöser erkennen dadurch untergeschobene Antworten.

CAA begrenzt die Ausstellung von Zertifikaten für unsere Domain auf eine einzige Stelle. Ohne diesen Eintrag dürfte es jede Zertifizierungsstelle der Welt versuchen.

03

Post, die ankommt.

Seit dem 3. August 2026 verschicken und empfangen wir E-Mail über unseren eigenen Server — nicht über einen Massenversender. Der Preis dafür ist, dass man die Absenderprüfung selbst richtig einstellen muss. Wir haben sie auf die schärfste Stufe gestellt: Was nicht von unserem Server kommt, soll gar nicht erst zugestellt werden.

SPF nennt die einzige Adresse, die für uns senden darf, und weist alles andere ab — -all statt des üblichen weichen ~all.

DKIM unterschreibt jede Nachricht.

DMARC steht auf p=reject, der schärfsten der drei Stufen. Wer in unserem Namen schreiben will, kommt nicht durch.

Grosse Anbieter schicken Berichte darüber, was sie von unseren Nachrichten halten. In den ausgewerteten Berichten aus zwei Wochen hat jede einzelne geprüfte Nachricht beide Prüfungen bestanden — bestätigt unabhängig voneinander von Google und Yahoo.

Ihr Programm meldet sich auf Port 465 oder 587 an — in beiden Fällen verschlüsselt und mit Passwort. Zusätzlich veröffentlichen wir eine MTA-STS-Richtlinie: Sie sagt anderen Mailservern, dass sie uns nur verschlüsselt erreichen sollen.

04

Sicherungen, die zurückkommen.

Eine Sicherung ist erst dann eine, wenn sie sich zurückspielen lässt. Deshalb haben wir das geprobt, statt es anzunehmen: Wiederherstellung in ein Wegwerf-Verzeichnis, sechs Stichproben gegen den laufenden Stand — sechs von sechs Byte für Byte identisch. Verschlüsselt sind die Sicherungen immer; ein unverschlüsselter Modus existiert im eingesetzten Werkzeug gar nicht.

Die Dateien Ihrer Website, alle Datenbanken Ihres Kontos und Ihre Postfächer. Die Sicherungen liegen verschlüsselt auf demselben Schweizer Server und werden nicht auf Ihren Speicher angerechnet; den Platz für die Wochensicherung tragen wir.

Einmal pro Woche legen wir für jedes Paket selbst eine Systemsicherung an, ohne Aufpreis; die neue ersetzt die vorige. Aus ihr stellen Sie selbst wieder her, oder Sie laden sie als ZIP herunter.

Wer mehr Stände braucht, kann bald Backup Plus dazubuchen: eigene Sicherungsaufträge (was, wie oft, wie lange; ab Werk jede Nacht, 30 Tage und 12 Monate zurück), 5 eigene Sicherungen und jeden Monat eine Probe-Wiederherstellung mit Beleg. Den Sicherungsspeicher gibt es in sechs Stufen von 10 bis 300 GB für CHF 2.90 bis 24.90 im Monat.

Beim Wiederherstellen wählen Sie in vier Schritten, was zurückkommt und wie: Dateien landen in einem eigenen Ordner neben der Website, eine Datenbank als Kopie daneben, E-Mails in einem eigenen Ordner im Postfach — der heutige Stand bleibt unberührt. Wer lieber ersetzt, kann das auch; dann legt das System vorher automatisch eine Sicherheitskopie des jetzigen Standes an, mit der Sie zurückkommen.

Jede Sicherung lässt sich als ZIP herunterladen, sauber getrennt in website/, databases/ und mail/. Der Link gilt zwei Stunden. Eine Sicherung, an die man nur über uns herankommt, wäre eine halbe Sicherung.

05

Gemessen statt versprochen.

Fast jeder Hoster verspricht 99,9 Prozent Verfügbarkeit. Wir tun das nicht — und das ist Absicht. Statt einer Zahl im Kleingedruckten messen wir jede Minute und stellen die letzten 30 Tage öffentlich hin. Eine Messung, die jeder nachsehen kann, ist mehr wert als eine Zusage, die niemand nachrechnet.

Jede Minute wird geprüft, ob Websites, Postfächer, Kundencenter und Domainverwaltung antworten. Rot wird ein Dienst erst beim zweiten Fehlschlag in Folge — ein einzelner Aussetzer ist meist das Netz dazwischen und kein Ausfall.

In die Verfügbarkeitsquote zählt er trotzdem hinein. Gefärbt wird nach der Regel, gerechnet wird aus den Rohdaten.

Dann sagt die Seite genau das — «Messung veraltet» statt eines beruhigenden Grüns. Und fällt die Datenquelle ganz aus, steht dort «Status kann gerade nicht geladen werden». Eine Statusseite, die im Zweifel grün zeigt, ist schlimmer als gar keine.

Weil eine zugesicherte Zahl nur dann etwas wert ist, wenn ihr Bruch auch Folgen hat — und weil sie sonst vor allem eines ist: eine Zahl, die gut aussieht. Wir schreiben stattdessen in die AGB, was wir tatsächlich tun: jede Minute messen, 30 Tage anzeigen, Störungen benennen.

Was öffentlich als Störung erscheint, entscheidet dabei ein Mensch. Der Alarm erreicht uns automatisch — veröffentlicht wird er nie von selbst.

Sehen Sie selbst nach.

Die Statusseite zeigt denselben Stand, den wir intern sehen — ohne Anmeldung und ohne Beschönigung.